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Es ist … für die erste Schicht jedenfalls … Abendbrotzeit, 17.30 Uhr.

 Wie üblich, stehen Opa und Oma auch schon frühzeitig an, denn man weiß ja nie wie lange es etwas gibt …

 Ich habe es so gerade eben geschafft, trocken ins Haus zu kommen. Ich muss gestehen, Olf hatte mal wieder Recht als er den Regen vorhersagte. Aber ich habe zumindest drei Stunden lang in der Sonne liegen können.

So, hier das Bild der Düsternis: 

(Der helle Streifen ist Dänemark)

Dann grummelte es kurz, ein paar Tropfen und nun ist grau in grau angesagt.

Und … ich horche mal kurz nach draußen … es ist wieder trocken!!!

Mehr Schein als Sein!

 Dieses ganze „Spektakel“ hat dann nur einen Vorteil und zwar für euch: Ich sitze am PC und schreibe für einen Bericht. Das hätte sonst bestimmt noch ein paar Tage gedauert.

 OK, dann mal los, habe mir einige Stichpunkte gemacht, die ich unbedingt erwähnen will bzw. über die ich berichten will.


Nehmen wir erst mal eines, welches erfreulich war: Ich war in der Ostsee planschen.

 Vergangenen Dienstag (03.07.12) haben wir die Zeit, die fürs Bewegungsbad gedacht war, genutzt damit ich mich in die Ostsee stürzen kann. Das ist quasi wörtlich gemeint. Ich habe meiner Physiotherapeutin erklärt, dass sie mir da 100 %ig Vertrauen kann, ich wüsste wirklich was ich kann und was nicht und wann ich Hilfe benötigen würde.

 Ich glaube, dieses Vertrauen hatte sie nicht wirklich, denn sie meinte, dass sie sich einen Neonprenanzug (ok, wird gleich noch gegoogelt) besorgen würde.

 Was will sie damit habe ich nur gedacht, denn schließlich will ich ja baden und sie braucht nur am Rand stehen.

 Sie hat es dann doch nicht organisieren können, diesen: Neoprenanzug (so ist´s richtig, auch wenn´s komisch ausschaut).

Jepp, am Dienstag fuhr ich also auf den Holzplanken Richtung Strand, dann mit Krücke und am Arm der Therapeutin zum Wasser, drei Meter gehen... und bei Kniehöhe habe ich dann einen „Köpper“ gemacht. Weitergehen im Wasser ist halt zu anstrengend und ich wollte ja „nur mal Salz auf meiner Haut“ haben und nicht Schwimmen, Wellenreiten oder sonstiges.

 

 Nach ein paar Minuten reichte es dann auch schon, denn schließlich waren es nur 16° *zitterbibber*  und es ging wieder am Arm und mit Krücke ab zurück zum Rolli.

JUCHHU, ein weiteres Ziel erreicht, nach vier Jahren war ich endlich mal wieder in der Ostsee!!

 Mit dem Radfahren … das ist ja so ein Ding, habe mich da ja auch schon darüber geäußert. Gehe aber trotzdem noch mal kurz drauf ein, damit ihr entweder was zum Schmunzeln habt oder aber den Kopf bei soviel Unvernunft schütteln könnt. Ich fühle mich mittlerweile sehr sicher, wenn ich Absteigen will!!

 Gestern habe ich dann endlich auch mal die Fahrt mit dem Rad und dem Rolli hinten dran ausprobiert.

Ich muss sagen, das ging auch super gut.

 Ich habe dann eine kleine Tour rund um die Hochhäuser (der Anstalt) gemacht, traf Olf im Kaffee und verabredete mich dann mit ihm für eine etwas (!!) längere Tour.

Zur Info:

-        ich hatte „schon“ 6 km hinter mir … (das ist viel für mich)

-        ich hatte die ganze Zeit den Rolli hinten dran …

 Wir sind dann nicht nur die „etwas längere“, sondern die „richtig lange“ Tour gefahren, mit einem steilen (sehr steilen) Berg. Nun musste ich nicht nur für mich treten (was bei diesem Berg schon nicht möglich ist), versuchte es auch gar nicht erst, sondern schaltete aufgrund des zusätzlichen Gewichts gleich den Motor hinzu und dann hielt sich Olf noch hinten dran fest. Muss witzig ausgesehen haben (aber leider war kein Dritter fürs fotografieren dabei).

 Allerdings hat der Motor dieses Gewicht nicht geschafft, oder aber ich hätte etwas in der Benutzung anders machen müssen … wer weiß. Die letzten Meter hinauf musste Olf es dann alleine schaffen, was er natürlich auch tat ;-)) ist ja ein Starker!!!

 Mein Ziel war: ausprobieren, wie sich der Rolli als Anhänger so verhält und was ich evtl. beachten muss / sollte, was ich darf und was nicht.

 Also nun weiß ich was ich nicht darf: zu eng in die Kurve gehen und gleichzeitig den Rollstuhl auf zwei unterschiedlichen Untergründen laufen lassen!!

Warum? Der Rollstuhl fängt an zu kippeln, klappt zusammen und fällt um …

Konsequenz: auch ich falle um!!!

OK., wie würde Silvana bestimmt sagen: beim Sport muss man auch das Fallen üben!!

 Das habe ich gemacht. Olf fuhr vorneweg, hörte was, genau wie ich, allerdings spürte ich zusätzlich etwas, dass nicht normal war.

 Mir war dann klar, dass ich da nichts mehr im Fahren retten kann, also schaute ich gemächlich nach rechts und links und entschied mich für ein Fallen nach rechts!!

 Gedacht getan, da lag ich nun … lachte mich kaputt, genau wie Olf, wir ärgerten uns, denn keiner hatte eine Kamera dabei … sogleich sprangen Helfer aus ihren Autos (wie sollte mir Olf auch helfen können …) und handelten Vorbildlich.

 Sie wurden nur auf Anweisung tätig. Ich weiß gar nicht mehr wie es genau ablief (nein, ich bin nicht auf den Kopf gefallen), aber ich war sehr überrascht, wie schnell ich meine Beine selbstständig vom Rad befreite. Die Herrschaften hoben dann das Rad in die stehende Position, ebenso den Rolli und ich … die ständig Schwierigkeiten beim Aufstehen hat … stand fix wie nix auf ihren eigenen zwei Beinen.

Probefahrt bestanden und zwar mit Auszeichnung … naja fast...

 Olf muss demnächst immer eine Kamera mitführen ... 

Ja gut, zwei klitzekleine Blessuren habe ich, aber die bekomme ich auch ohne Fallübung vom Radfahren, also nichts schlimmes (ihr wisst ja, ich bin so einiges gewohnt), hier die kleinen Verletzung vom "Unfall":

<-- eine kleine Schramme am linken Knie!


ein kleiner blauer Fleck am Oberschenkel rechts -->

 

Und hier eine „normale“ Verletzung, die ich mir – einfach so – an der Kette holte. Ich finde, das sieht wirklich dramatisch aus:

Unbedeutend!!! Diese kleinen Blessuren werden definitiv überbewertet …

Auf jeden Fall hat es Spaß gemacht und das ist doch das Wichtigste, oder?

Mhm, überleg … eigentlich wollte ich von anderen Dingen berichten …

 Aber nun 19 Uhr muss ich erst mal Schluss machen, denn ich bin zum Essen mit Olf verabredet, der morgen wieder gen Heimat fährt.

 Dafür muss ich mich zwar nicht hübsch machen (geht ja auch nicht mehr), aber ein paar Sachen zusammen packen.

Also bis morgen erst mal.

Eure

Nicole

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