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*ach ne, Deutschlandreise, meine ich natürlich 😂*

Nach einer langen Fahrt und vielen Staus, bin auch ich in Moers angekommen. Nur kurz Sachen ins Zimmer in diesem netten Etablissement

dann ging's schon wieder weiter, erst tanken (ich fuhr mal wieder sehr waghalsig, sodass ich bei den letzten km mit einer leuchtenden Warnlampe fuhr ...) und dann zum Essen ins Bollwerk 107.

Den Tipp hatte ich von Karsten (herzlichen Dank dafür), den ich über eine Facebook-Gruppe kannte. Zur Sicherheit nahm ich im Vorwege Kontakt bez. der Barrierefreiheit mit ihnen auf. 

Fazit:

  • 2 (ZWEI!!!) Fahrstühle!!! 8😲👍
  • Innen eine behindertengerechte Toilette (mir wurde allerdings berichtet, dass der Geruch nicht sehr angenehm gewesen sei ... ok, man kann nicht alles haben). 😲🤘
  • Leckeres Essen für den kleinen Geldbeutel (sooo gutes Essen haben wir nicht erwartet) 😲👍🤘👍
  • außer die Musik ... das war nicht meins (dafür aber das richtige für Björn, zumindest am ersten Abend) 😯

Nach einem ausgiebigem Frühstück (zum stolzen Preis von 13,50 €) fuhren wir gen Düsselstadt (wie Herman van Veen so nett sagt) zur Messe. Wie jedes Jahr sind Massen an Autos unterwegs (auf der Autobahn der übliche Verkehrsstau aber rund um die Messe sind es dann die Messebesucher. ABER es ist auch, wie alle zwei Jahre, gut organisiert und überall  stehen Menschen, die einem den Weg weisen. Bei herrlichstem Sonnenschein stiegen wir aus. Wir, das sind Daniela & Dirk und Björn.

Nachdem wir beim Frühstück noch besprochen haben, wer was sucht und wir uns "versprochen haben", die Augen offen zu halten für die Gesuche der anderen, ging´s los (🤔 mhm ... wie heißt das eigentlich für Rollis?: fuhr´s los?).

Mit System wollte ich die ganze Sache angehen. Diesmal wollte ich nicht ständig durch dieselben Gänge fahren, was aber auch diesmal nicht einfach war. Komischweise, sobald ich einen Stand betrete (sorry, ich benutze jetzt mal die Fußi-Schreibweise) mich angeregt unterhalten habe, dann den Stand wieder verlasse, weiß ich nicht mehr aus welcher Richtung ich kam und wohin ich weiter fahren wollte ... geht euch das auch so?

Als erstes traf ich Oli und Willi von behindert-barrierefrei, die ich seit 2012 von der Irma (Reha-Messe in Bremen) kenne (hierzu könnt ihr auch gerne den Bericht hier lesen). Es ist wirklich irre, obwohl ich schon sooo lange behindert bin, fühle ich mich erst seit 2011 so richtig irgendwo dazugehörig (sorry, dies müsste eigentlich wieder ein kurzer Exkurs sein). Seitdem sitze ich nämlich fast ausschließlich im Rollstuhl. Vorher war ich nicht Fisch nicht Fleisch (kein richtiger Fußi und auch kein Rolli). Im Jahr 2010 war ich auch auf der Reha-Care in Düsseldorf und kam mir da richtig "einsam" vor, denn ich kannte niemanden *heul*. Und jetzt? Ich treffe überall liebe Freunde (Ja, Kay, ich habe Freunde *zungerausgestreckt*). Nun gut, ich will euch nicht langweilen mit Erzählungen, wen ich alles getroffen habe (oder vielleicht doch?).

Ich hatte ja eigentlich nicht viel auf meiner: Messe-to-do-Liste ... wegen eines neuen Antriebes für den Küschall schauen, falls die Mängel mit dem EDrive nicht langfristig behoben werden können (oder aber er auch weiterhin 3 cm Kanten nicht überwinden kann) UND nach einem einfachen elektrischen Fahrzeug schauen.

Punkt 1: Antrieb:

eine einfache Lösung habe ich nicht gefunden, bzw. die Breite von 62 cm kann kein Anbieter einhalten, bei einer Sitzbreite von 40 cm 😣 ... Jetzt habe ich die Idee: nachdem ich mich in den Rolli von Tschakaka (lieben Gruß 😙) gesetzt habe, dass mein Problem gelöst wäre, wenn ich eine Sitzbreite von 36 cm nehmen würde ... Dann past der Rolli MIT Antrieb durch die Seitentür 👍... perfekt oder?

FÜR diese Idee habe ich zwei Argumente:

  1. ich habe EXTREM abgenommen 😉😊
  2. ich sitze im Alltag (11 Monate in Hamburg) nur ca 2 h im E-Rollstuhl ... über den Tag verteilt.

Na, was sagt ihr zu meiner Idee? (bitte nur Zustimmung äußern, denn ich weiß sonst keine Lösung)

Punkt 2: elektrisches Fahrzeug:

Ich suche etwas, was ich an meinem neuen Rad (dazu an anderer Stelle mehr) hinten an den Gepäckträger hängen kann und was mich dann, wenn ich irgendwo anhalte, über kurze Distanz von A nach B bringt. Auf der Reha-Care habe ich nicht wirklich etwas gefunden, noch nicht mal bei den Asiaten. Stets zu schwer / groß, schade.

Nun bin ich noch mal auf die Google-Suche gegangen, natürlich gibt es meine Idee mal wieder nicht, aber diese vier Bilder habe ich entdeckt ...

   
   

... daraus ein MischMasch, natürlich mit drei Rädern, wäre genau das richtige ... Falls mir jemand sowas bauen kann? BITTE MELDE DICH ! Ich halte euch auf den Laufenden, ob was draus wird.

An mein neues Rad (nein, näher gehe ich definitiv nicht darauf ein) kommen Unterarmgehstützen, klar, für die kurze Distanz (solange ich nichts anderes habe). Die herkömmlichen UAS von der KK sind farblich gesehen echt eine Katastrophe. An ein schwarzes Designer-Rad (nein, immer noch nicht) MÜSSEN natürlich auch schwarze Designer-UAS. Die hat dann der Dirk auf der Messe gefunden.

Nur ... wie gelangen sie nun in meinen Besitz? Ich also ran an den Stand, hole Luft, spreche ein Wort und schon werde ich unterbrochen, weil ... er als Sprache schwedisch oder englisch anbieten kann ... beides nicht meine, ABER ... mein Ziel vor Augen, holte ich ein weiteres mal tief Luft und erklärte mein Anliegen. Zur Erklärung: am Samstag wird nachmittags vieles von den Sachen (extrem günstig) verkauft, weil viele ihre Sachen nicht wieder mitnehmen wollen, wahrscheinlich ist es zu teuer.

Nun gut, ich habe verstanden, dass ich am Samstag ab 16 Uhr die UAS hätte erwerben können, ABER ... meine Planung war anders und wenn ich deswegen nochmal nach D. hätte fahren müssen, dann wäre es nicht nur Zeit sondern auch extra-Diesel, die ich hätte investieren müssen ... mhm ...

Also am Freitag nochmal hin ... Chef persönlich war da und ich setzte mein lieblichstes Lächeln auf, holte die passenden englischen Wörter aus meinem Gedächtnis und erklärte ihm, dass mir genau DIESE UAS in der Farbe schwarz fehlen und er mich sehsr glücklich macht, wenn er mir die heute schon verkaufen würde, da ich morgen schon in der wunderschönen Stadt Hamburg sei ... UND? Was antwortet er? Es wäre IHM eine Freude, wenn ich die UAS kaufen würde 😀 !!!! Für 30 € ... *geilgeilgeil*.

I´m so happy 👍

 

Ja, mit diesem Erfolgserlebnis (auch wenn die anderen zwei Dinge noch weiter offen sind), beendete ich meinen Besuch auf der Reha-Care. 2020 sehen wir uns wieder.

Nun beginnt die wirkliche Deutschlandreise, die ich im vorherigen Bericht ankündigte.

Zuerst ging es nach Wetter (Ruhr) zu Jonny. Wetter ist natürlich *lach* kein Kuhdorf ... aber schon ganz ganz nah dran. Bergig und kurvig war der Weg, ganz ungewohnt für mich. Aufgrund einer Baustelle, die direkt beim Swinger-Club ist ... *HALLO??* Woher weißt du das bitteschön?? Und sowas auf dem Dorf? Ich bin entsetzt, sowas gab es bei uns nicht ... oder Manuela?.

Nach einem leckeren Abendessen (Sauerkrautauflauf) und a bissel was zu trinken *ProstJonny* ging es relativ früh zu Bett, denn die zwei Reha-Tage waren enorm anstrengend.

Was ihm zu Wetter einfiele, was ich wissen müsste ... Flöze (klingt ganz schön unanständig), Steinbrüche (brüche ... mhm ... hilft da ein Gips?) und Kohleabbau. Alles drei mir völlig unbekannte (natürlich habe ich schon davon gehört, aber auf einem Flöz habe ich noch nie wissentlich gestanden.

Zum Frühstück fiel dem Jonny noch ein, dass er beim Abendessen etwas vergessen hätte

Na Supi, du Schuft, wenn das sooo weitergeht, dann wars das mit der Sitzbreite *heul*

So, im 2. Teil der Tour geht es weiter, nächster Stopp: Ramona

Macht es gut und alles Liebe

Eure

Nicoletta

PS: Juchhu, der Oktober 2019 wird ganz ganz entzückend, dank diesem Herrn:

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