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Kommen wir also zurück zum Radfahren. *juchhu, endlich*

 Gestern (30.06.12) Vormittag bin ich mit Fred Rad gefahren (auch er auf einem Zweirad) und wir haben eine neue längere Tour gemacht, mit einem irren Berg. Ich aber, ohne Probleme hoch, habe ja meinen Motor.

Mit 30 km/h bin ich davon gesaust *hihihi*. Aber niemanden erzählen, gell?

 Aber ich nehme ihn eigentlich nur zur Hilfe, wenn es nicht anders geht, denn ihr wisst ja, ich habe ein Ziel mit dem Radfahren, da werde ich aber morgen von berichten.

 Heute geht es ja um ein Radfoto, welches ich euch versprach und die Schwierigkeit des Absteigens.

 Irgendwann fuhr er dann vor, stieg ab, holte seine Kamera heraus und machte gleich eine Serie *mhm* nun wäre eine Power-Point-Präsentation viel besser … aber die weiß ich nicht hier einzuarbeiten.

 Einige von euch kennen vielleicht die Möglichkeiten einer Kamera, dass man das so einstellen kann, dass, solange man drückt, eines nach dem anderen geschossen wird. Das erhöht die Chance, ein Brauchbares dabei zu haben.

So waren denn nun auch einige ohne mich …. oder war ich zu schnell?

 Das Glück der Erde liegt nicht nur auf dem Rücken der Pferde! :-)

 Kurz vor dem Absteigen habe ich ihn gebeten vorzufahren, also schon mal da zu sein, wo ich dann absteigen werde. Natürlich ist es schwer für die Menschen im richtigen Moment einzugreifen. Ich sagte ihm zwar, er solle NUR im Notfall zupacken, aber die Einschätzung, ob ein Notfall vorliegt oder nicht, ist unterschiedlich.

Er griff also ein bisschen zu früh ein. Nun gut, morgen probiere ich es nochmal.

 Heute morgen (01.07.12) waren wir dann wieder verabredet, aber er hatte leider einen Platten, so dass ich alleine losfuhr. Die Uhrzeit 9.45 Uhr. Windig... Olf fährt deswegen immer zum Abend, vielleicht sollte ich auch so fahren.

Es war soooo windig, ich hatte kaum Chancen, sogar beim Bergrunterfahren musste ich Gas geben. Damit war ich natürlich nicht zufrieden, aber nun denn.

 Zum Absteigen hatte ich mir meinen Rolli bei den Fahrradständern platziert, so dass ich mich Notfalls dagegen lehnen kann.

Denn folgende Schwierigkeit habe ich:

 Wie ihr auf dem Foto oben sehen könnt, ist mein Fuß meist im Spitzfuß, damit wird das anschließende Stehen erschwert, denn Spitzfuß im Stehen bedeutet, dass der Klonus ausgelöst wird, das Bein zittert.

 Das heißt, ich stehe beim Absteigen NUR auf dem rechten Fuß, der linke zittert und dann muss ich zusätzlich das Rad halten, welches ja durch den Motor schwerer geworden ist.

 Wer Motorrad fährt oder gefahren ist, wird wissen, wenn das Bike zu sehr in der Schräglage gerät, ist es schwer, dieses aufrecht zu halten.

Mein rechter Fuß hat also eine enorme Verantwortung zu tragen.

 Olf als ehemaliger Spitzensportler schüttelte ja nach der ersten Fahrt mit dem Kopf. Er bezweifelt, dass das Gelenk oder das Schienbein die Belastung auf Dauer aushalten können *Du*Pessimist*Du*Elender*.

 Deswegen habe ich das Absteigen zum Hauptziel bei meiner Physiotherapeutin gemacht. Sie schaute sich das live genau an und hat sich dann eine Übung im Wasser ausgedacht.

 In der Theorie, also im Wasser, klappte das gut, aber in der Praxis, an Land, an alles denken ... das ist schon schwierig …

 Aber als ich mich nach meiner Alleinfahrt dem Rollstuhl´anlegeplatz´ näherte stieg ich ab, das Rad geriet etwas in Schräglage und blieb dann aber konstant, denn die linke Pedale verhinderte gemeinsam mit meiner Kraft, dass es kippte!!!

Juchhu ein Teilerfolg

Zu 17.30 Uhr verabredete ich mich zu einer weiteren Fahrt mit Olf. Er fährt schon seit 1992 regelmäßig nach Damp und weiß, dass um diese Uhrzeit der Wind meistens nachlässt und hinzu kommt, dass er vor Ort dann auch entscheidet in welcher Richtung wir unsere Tour machen müssen, um möglichst wenig Gegenwind zu haben.

Im Vergleich zu meiner Vormittagstour, war das ein Spaziergang (ich werde mich zeitlich wohl etwas umstrukturieren müssen). Super Olf!

  Bei meinem „Anlegeplatz“ platzierte sich Olf soooo schlecht, dass ich mich nicht im Notfall an den Rolli hätte lehnen können. Aber das war auch nicht nötig, denn … ehrlich, es war ein Bilderbuch“abstieg“ …

 Der rechte Fuß ging auf den Boden und, so wie ich es im Wasser übte, kam mein linkes Bein von hinten zur Seite nach vorne und stabilisierte alles, perfekt!!! Ich stand da, war überrascht und super stolz.

 Danach war mir nicht nach Zimmer und so fuhr ich zu einem älteren Ehepaar, welches mich wegen meines Rollis vor einigen Tagen ansprach.

 Der Mann hatte einen Schlaganfall und die beiden leideten unendlich an den nicht stattfindenden Therapien, denn gerade die Anfangszeit ist ja enorm wichtig um Gliedmaßen wieder beweglich zu machen.

 Ich erinnerte mich an etwas, was ich mitnahm, obwohl ich es nicht benötige, so fuhr ich schnell nach oben, holte es und überreichte so einen „Igelball“ in blau (ich glaube, dass die Farbe etwas über die Härte aussagt).

 Schön weich, leicht zu kneten und selbst wenn man nichts damit aktiv macht, werden die Nerven durch die Noppen stets angeregt.

 Er ließ ihn nicht mehr los … knetete mit der gesunden linken die kranke rechte Hand, in der der Ball war. Wir redeten und redeten und er bewegte … bewegte  … eigenständig den Mittelfinger der rechten Hand …

 Er konnte gar nicht mehr aufhören. Es war so toll zuzusehen. Nun weiß ich, warum ich den Ball unbedingt mitnehmen „musste“.

Glücklich und zufrieden gehe ich jetzt gleich ins Bett.

 Ihr Lieben, die ihr antwortet, verzeiht, dass ich zurzeit lediglich meine Tagebuchnotizen verschicke, ich werde nach der Rehabilitation auf eure persönlichen Briefe eingehen und antworten. Ich denke an euch, Glückwunsch an alle Geburtstagskinder!!

Bis denni

Nicole

 

PS: Endlich mal ein Bericht, der beim Schreiben und Bilder einfügen nicht ständig abstürzte...liegt wohl an den wenigen Bildern ... *mhm*

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