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 *Jeder Moment wird Genuss*

 Seit einer Woche lebe ich nun in der neuen Wohnung, aber bevor ich euch den Ist-Stand erzähle geht es zurück zum „Tag davor“.

 Nachdem ich in der Arbeit den gestrigen als auch den heutigen Freitag extrem viel zu tun hatte, war ich froh aus meinem Büro raus zu sein. Noch „schnell“ die letzten Sachen einkaufen, zu Hause dann den PC abbauen, die letzten Sachen in Kartons verpacken und dann auf meine Schwester und Schwager warten... aufregend, sag ich euch.

Ich glaube, so ca. 18 Uhr, waren sie dann da, darf ich vorstellen:

Manuela und Martin.

 Martin verschaffte sich sogleich einen Überblick, wollte schon alles auseinander bohren... wir konnten ihn so gerade eben stoppen. Stattdessen holten wir den LKW ab.

 Aber, oh je, Stau auf der A7 und somit auch auf allen Zufahrtswegen, aber Nicole ist ja schlau und hat einen Schleichweg gefunden, nur … durfte da überhaupt ein LKW durch fahren?? Egal.

 Nun hieß erst mal Essen bestellen, während dessen ein bisschen herum räumen... Ich hatte schon keine Lust mehr …deswegen war ich sehr froh, als das Essen kam und ich sagen konnte: Guten Appetit zum letzten Abendbrot in der alten Wohnung.

 Ab ins Bett, denn der Wecker sollte schon kurz vor sechs klingeln, damit wir ein bisschen frühstücken können, bevor die HelferInnen kommen.

Mit aufgezogener Gardine sah das Zimmer echt rot aus... wie habe ich es da so lange ausgehalten? Ich weiß es nicht, vielleicht habe ich ja eine Rot-Blindheit?
 Um Punkt 8 Uhr war mein Job beendet und ich war zum Zugucken, Fotos machen, Snacks und anderes Essen und Trinken bereitstellen, verdonnert. *mhm* nichts für mich ...

 Martin startet mit dem Schleppen und auf einmal sind alle anderen HelferInnen auch da, besprechen sich kurz und schon geht es Schlag auf Schlag. Ab und zu Stau im Flur oder Schlafzimmer, wo alle Bücherkisten gestapelt waren und gleichzeitig Bett und Schrank auseinander gebaut werden mussten.

 Manchmal ein logistisches Problem, aber es klappte alles wunderbar. Ein guter Helfer war auch Herr „Sackkarre“, der sich stets freute, mit mehreren Kartons den Weg anzutreten.

 Natürlich musste ich noch mal ab und zu in die Wohnung, um irgendeine Entscheidung zu treffen, aber das ging dann nur noch zu Fuß, da der Rolli zu raumfordernd, bzw. die Wohnung zu klein ist. Die Frage war meist: mitnehmen oder Müll 

 

 Das Motto lautete: Immer hin und her! und so manch einer gab mir noch eine Showeinlage,damit ich mich auch garantiert nicht langweile: Danke Uli!

 Schwupsdiwups … ich habe es gar nicht mitbekommen, war auch das große Sofa im LKW verstaut, *wow*
 Bei meinem Bild, gemalt von meiner Freundin Gunde, mit dem Thema Herman van Veen, da fiel die Entscheidung echt schwer: mit oder Müll … Ulrike half mir, denn sie nahm es für unsere Schule mit. Wir haben zwei Standorte und der neue ist im Flur so trostlos und nun kommt es da hin. Gunde, du hast eine Ausstellung!!

 Meine Schwester brachte die Nervennahrung mit, ich stellte die Saftflaschen dazu und meine lieben Nachbarn kochten Kaffee und holten die belegten Brötchen ab. Mhm lecker. ...

 Der LKW war zwar noch nicht voll, aber es gab nichts mehr zu tragen, denn die Wohnung war leer, da trafen wir uns im Laubengang zum letzten Verschnaufen und Genießen:

 Rosa: Michelle (ehemalige Schülerin) + Papa,

Marvin (grün) und Fejzulla (orange), Schüler einer 9. Klasse und Martin (blau).

 Ulrike und Christoph … mhm … habt ihr eigentlich was gegessen?? Schade, habe ich nicht photografiert... außer dich Uli beim Nachtisch (Zigarette) und du Christoph warst beim Löcherstopfen …

 Manuela auch dich erwischte ich nicht beim Schmausen, aber dafür hast du eine wichtige Fracht in Sicherheit gebracht. Dank dir werde ich hier nette Abende mit leckerem Rotwein verleben dürfen.

Ha – Uli hat das typische Frühstück hinter sich, erst Zigarette, nun den Kaffee. Auch Rüdiger wurde auf dem Bild festgehalten (grün).

 Zwischendurch noch ein paar dienstliche Gespräche, da Marvin in der kommenden Woche ein Vorstellungsgespräch wegen einer Lehrstelle hat und irre aufgeregt war. Fejzulla hingegen hatte das schon hinter sich gebracht und freute sich auf die Probearbeitswoche, wonach dann entschieden wird, ob er eine Lehrstelle bekommt. Wir drücken beiden die Daumen

Völlig irritiert, ohne Zeitgefühl (meine Uhr, die ich am Rolli hatte, da ist das Armband durch Kälte in der Wohnung kaputt gebrochen) machte ich die letzte Fahrt durch die Wohnung, in der aufgrund der frühen Zeit (es war ca. 11 Uhr) auch schon der Teppich herausgerissen war. Alle Dinge für den Müll in eine Ecke und dann hieß es: Abschließen und Abfahrt.

Goodbye Parkgrund … goodbye Schenefeld …

… goodbye Pi - Kennzeichen … 

 

Und natürlich goodbye Nachbarn, auch wenn ihr nächste Woche Sonntag zum Kaffee kommt, das ist doch nun was anderes, oder?


Aber schon mach 35 km hieß es dann: Welcome

Ankunft in Hamburg, super, wie gewünscht, konnte der LKW auf dem Parkplatz stehen und die meisten anderen Autos ebenso. Danke neue Nachbarn.

 Da meine Schwester die Wohnung bislang ja nur von Fotos kannte, machte sie erst mal einen Rundgang und nahm mich anschließend in den Arm und ich wusste: Richtige Entscheidung.

 Was ich erwähnte zu vergessen war, nachdem es freitags noch mal regnete, dass wir am Umzugstag strahlenden Sonnenschein hatten, so dass meine Schwester beim Besichtigen der Terrasse wusste, warum dieser Aufstand.

Ein „Schild“ am Briefkasten verdeutlichte es: Hier wohne ich nun!!

 Nicht zu verstehen war die „Reparatur“ der Eingangsstufen, denn dadurch konnten wir nicht mit der Sackkarre in die Wohnung fahren... *grrr* Erst mal die Sonne genießen und etwas essen, schließlich muss alles auf.

Dann heißt es: LKW ausladen und ich saß am Eingang und sagte den Raum an, eine herausfordernde Aufgabe, ehrlich, aber ich schaffte auch diese Aufgabe.

 Das lief also auch wie am Schnürchen. Meine Schwester wollte die frisch gewaschene Gardine aufhängen, musste dann aber feststellen, dass die Halterungen nicht passten. Zum Glück kam da Kollege Olli, der gleich wieder los geschickt wurde um welche zu besorgen. Nach Stunden (naja, nicht ganz, aber er war wohl etwas auf der Suche nach einem Baumarkt gewesen...) kam er und Manu und Rüdiger waren beschäftigt.

Noch kurz einen ½ Meter abgeschnitten und … wow … sieht super aus.

 Die ersten gingen in die Küche und versuchten die Geräte anzuschließen, die Kühlschranktüren umzubauen und schüttelten den Kopf, denn statt eines neuen Herdes (der mir am 2.05. versprochen wurde) wurde lediglich ein anderer herein gestellt, der nicht angeschlossen war. ?? Was soll das??

Der neu bestellte Sessel, der eigentlich erst am Montag geliefert werden sollte, stand schon im Wohnzimmer (Gott sei Dank) ...

 ... so dass auch er gleich aufgebaut werden konnte (was gar nicht so einfach war).

Die Jungs versuchten sich am Aufbau (rechts) des Holzregals … nicht so einfach, oder?

 Olli, der „nichts getan hat“, außer Haken holen …wollte auch noch mal in Aktion fotografiert werden ….

 

leider kann man die Schweißperlen nicht sehen …

ich hätte eigentlich GAR NICHTS gesagt,

aber die Kommentare der anderen animierten mich dazu, dieses Bild fest zu halten.

 

… obwohl ... stopp stopp ...

Ich habe dich nämlich auch in der Küche erwischt, da warst du aktiv dabei und hast dein Bestes gegeben. Aber du warst nicht schuld, dass es nicht geklappt hat, denn der Wasserhahn ist defekt, deswegen bekam die Spülmaschine kein Wasser, aber dazu später.

Denn dann war irgendwie Schluss … Ich konnte nicht mehr, bin ja auch hauptsächlich zu Fuß gegangen  ... war aber soweit auch alles drin und super OK.
Also Treff auf der Terrasse und ein herzliches Dankeschön!

 Sorry Christoph, dass ich keine Entscheidungen mehr treffen konnte und deine Bohrmaschine nicht so richtig zum Einsatz kam, wir holen es nach, versprochen!!

 Wir übriggebliebenen (Manu, Martin und ich) machten einen Rundgang, Martin war nicht aufzuhalten und fand dann doch noch einiges zu tun: Uhr, Spiegel, Kleiderhaken und ein Bild aufhängen, bedeutet: Bohren.

 Nachdem wir einen ortsansässigen Lieferservice mit dem Liefern von Essen beauftragt hatten, machten wir uns doch noch ans Auspacken von Kisten. Ziel: leere Kartons in den Keller packen, damit ich keine Arbeit damit habe. 

 Dies bedeutete, ich saß im Flur, Martin brachte einen Karton, machte ihn auf und ich sollte entscheiden, wo was hin soll.

 Mann oh Mann, was war ich froh, als das Essen kam. Aber die Freude währte nur kurz, schon ging es weiter.

Aber um 23.30 Uhr war wirklich endgültig Schluss.

 Bevor ihr denkt, dass wir nun ins Bett gegangen sind, weit gefehlt, es wurde noch ein Absacker gemischt: Aperol spritz … echt lecker, aber …

 Am nächsten Morgen war für mich um 7.30 Uhr die Nacht um, Kopfweh … dabei ging es mir – im Vergleich zu meiner Schwester – noch richtig gut. Ich versorgte sie mit einer Wärmflasche, verhielt mich leise und wartete darauf, dass mein Kopfweh verschwand.

 Eigentlich wollten wir zu einem Baumarkt fahren und die letzten Sachen einkaufen, wo wir gestern bemerkten, dass sie fehlten. Aber daraus wurde nichts.

 Manu ging es sooo schlecht (ein entsprechendes Foto wurde für die Veröffentlichung hier nicht freigegeben), dass wir ohne sie frühstücken mussten.

Anschließend machten Martin und ich uns doch daran, die Bücher einzuräumen, denn jeder ausgepackte Karton bedeutet eine große Erleichterung für mich.

 Dabei stellten wir fest, dass das halbe Ikea-Regal ideal in die Küche passt (da habe ich so wenig Abstellfläche). Die anderen Regale haben wir dann „richtig“ (sorry Jungs) aufgebaut und die Bücher hinein. Übrig geblieben sind 18 Kartons... die auf ihre Entsorgung warten.

 Nun wird es der Alltag zeigen, wo was hin muss, was in die Hängeschränke ganz oben hin kann, was weiter unten sein muss.

 Selbst die Sonnenblumen wurden schnell noch eingepflanzt, mal schauen, ob was draus wird :-)

Kurz vor Abfahrt noch ein Käffchen

Ab 16 Uhr war ich dann alleine … Ruhe … nichts tun … naja, wenig tun ... Ich bin ALLE.

Danke danke danke danke danke danke

danke danke danke danke schön, euch allen!!

Nicole

 

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