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 *Jeder Moment ist Genuss*

 Da die Berichte hier nicht zu lang sein dürfen, musste ich den vorherigen Bericht frühzeitig beenden.

 Am nächsten Tag 3.05.13 fuhr ich dann zu meiner Wohnungsgesellschaft, gab die Kündigung persönlich ab und nutzte die Chance, noch mal zu erklären wie schrecklich der Umgang mit Mietern ist, wenn diese ein großes Problem haben... letztendlich ist es denen egal, denn es gibt ja dann andere Mieter, die die Wohnung gerne nehmen …

 Anschließend fuhr ich bei meiner Krankenkasse vorbei und dachte so, ich lasse mich mal beraten um zu schauen, was die für mich so machen können...

 Denn, damit ich dort leben kann, muss ja einiges baulich verändert werden, bedeutet im Einzelnen:

Tür von Wz zur Terrasse neu, denn das wird mein Haupteingang, der von außen verschließbar sein muss!

Rampe um auf die Terrasse zu gelangen, also diese Stufe muss überwunden werden:

Der Weg, um zur Terrasse zu gelangen: hier müssen Gehwegplatten gelegt werden bis zum Haupteingang (blau: von der Terrasse zum rot Haupteingang

Um nun vom Haupteingang zum Auto zu gelangen, gibt es zwei Möglichkeiten.

Variante 1, die ich dem Vermieter vorschlug:

Stufen einen Meter nach links (türkis) und an die alte Stufenstelle eine Rampe einbauen (rot).

Variante 2, die ich bevorzuge:

Die vorhandenen Platten begradigen und den Rest (rot) neu verlegen

<-dieser Busch (rechts vom Weg) ist derselbe, wie der Busch rechts neben den Stufen

Tja, eine ganze Menge zu tun und überlegen, oder?

 Wenn ich nun an das Beratungsgespräch zurückdenke, könnte ich immer noch mit dem Kopf schütteln … allerdings war ich aufgrund meiner Freude naiv und ließ nicht die Vorsicht walten, wie es notwendig und für mich sonst typisch ist.

 Die Dame, die mich beraten hat, sicherte mir 2557 € für Renovierungsarbeiten und noch einmal dieselbe Summe für Umbaumaßnahmen zu. Leider würde es die für Umbaumaßnahmen nur einmal jährlich geben, aber immerhin.

 Ich sollte schnell einen Antrag schicken, damit sie diesen noch vor ihrem Urlaub bearbeiten könne … Kostenvoranschläge für die Umbaumaßnahmen seien zweifach einzuholen, könnte ich aber nachreichen, bei den Renovierungskosten reiche eine Abschlussrechnung der Firma.

 Wissende … Menschen mit Behördenerfahrungen … wissen jetzt schon, welche Fehler die Beraterin begangen hat....

 Kein Wort davon, dass der Antrag vom medizinischen Dienst bewilligt werden muss (dann hätten meine Alarmglocken geläutet und ich wäre in meinen Planungen anders vorgegangen).

 In der folgenden Woche nahm ich also Kontakt auf bezüglich der Umbaumaßnahmen, habe die Renovierungsarbeiten an einen Maler weiter gegeben und recherchierte nach guten Lösungen für den Umbau …

 Am 6. Mai traf ich mich mit dem Maler in der Wohnung, freute mich, als die Maklerin die versprochenen Bananenkartons vorbeibrachte und fing nachmittags sogleich an, das Wichtigste einzupacken: Bücher!

 Nun sind die ersten 16 Kartons gepackt, nur mit Büchern, aber dadurch kann ich abschätzen, wie viele Kartons ich noch brauchen werde.

 Ich musste mich beherrschen, nicht gleich alles einzupacken, denn schließlich lebe ich noch einige Zeit in Schenefeld. Termin für den Umzug: 15.06.13.

 Nach 1 ½ Wochen rief ich dann bei der Krankenkasse an, weil ich bislang nichts hörte (ihr wisst ja, ich habe ja zusätzlich in meiner jetzigen Wohnung das Problem, dass die Post nicht zuverlässig kommt) und nachfragen wollte.

 Mir fiel der Hörer aus der Hand, ich war nur noch am Fluchen, denn der Herr erzählte mir, dass ich KEINE Renovierungskosten erhalten würde und dass der Antrag beim medizinischen Dienst sei … komisch, sagte er, dass dieser ohne Kostenvoranschläge weiter gereicht wurde, das sei nicht üblich …

 Aufgrund dieser Tatsache, dass sie den Antrag ohne Kostenvoranschläge weiter reichte, muss doch klar sein, dass sie einen falschen Weg bestritten hat und dementsprechend auch die Beratung fehlerhaft war bzw. gewesen sein könnte … so finde ich, habe natürlich auch eine Beschwerde eingereicht, aber es wird wohl auf Aussage gegen Aussage hinauslaufen und ich ziehe den Kürzeren.

 Aber – stinkig wie ich dadurch war – nun beantragte ich die Übernahme der kompletten Umbaumaßnahmen, da ich sonst zum Winter bei Schnee und bei Regen nicht zum Auto gelänge und nicht zur Arbeit fahren könne.

 Den gleichen Antrag werde ich an den DRV, das Arbeitsamt und das Integrationsamt schicken … die gesammelten Ablehnungen werde ich dann an den Gesundheits-, Arbeits- und Rentenminister/-in schicken, mit dem Hinweis auf Wohnungspolitik in HH, UN-Konvention, Inklusion und überhaupt, meiner Erwerbstätigkeit, usw.

 Wenn ich dann noch Energie habe (also nach der Reha) gehe ich mal wieder ein bisschen an die Öffentlichkeit und schaue mal. Aber wie geschrieben, dass nur, wenn ich die Kraft habe, denn Öffentlichkeitsarbeit ist kräftezehrend.

 Wieder zurück zum Donnerstag, zum Hörer aus der Hand fallen … ich dachte, wenn ich jetzt auch noch in meine kalte Wohnung fahren muss, dann schreie ich, besaufe mich und / oder ich werfe Gegenstände an die Wand...

 Da das nicht sehr effektiv gegen Wutabbau ist, bin ich einfach in meine neue Wohnung gefahren (die Sonne schien nämlich), setzte mich auf die Terrasse und entspannte mich bei Sonne und Zigarette.

 Nach zwei Stunden war mein Frust minimiert, denn, so wurde mir klar, ich unterschrieb den Mietvertrag ohne dass ich dachte, dass ich eine finanzielle Zuwendung erhalten würde, also ist es wie zuvor.

 Der Vorteil: die Wohnung ist nun vollständig renoviert, ohne dass ich Stress damit hatte.

 Kurzerhand (schließlich will ich am 15.06. hier einziehen) bestellte ich nun auch die Rampe und vergab den Auftrag für die Terrassentür (Lieferzeit: bis zu 6 Wochen).

 Nun, es ist Freitag der 24.05.13, ich sitze seit 8.10 Uhr in der Wohnung und nun, es ist 11.55 Uhr, wurde die Rampe geliefert. Jetzt warte ich noch auf einen netten Arbeitskollegen, der kurz vorbei kommen wollte, um die Rampe problemlos anzubohren. Dann kann ich schon mal auf die Terrasse fahren, was mir natürlich noch nichts nutzt, solange ich von dort nicht in die Wohnung gelange.

 Klar ist jetzt allerdings auch, dass ich die Außenanlage, also insbesondere das Legen von Gehwegplatten, nicht auf die Zeit nach meiner Reha verschieben kann, wie ich bislang dachte, denn aufgrund der Wurzeln ist es noch nicht mal bei trockenem Wetter, was ja an sich schon selten in Hamburg ist, möglich diesen Weg mit dem Rolli zu meistern … also Steinsetzer ausfindig machen... Termine vereinbaren … überlegen … bedenken … Finanzen im Auge behalten...

Ohjeohje.

 Aber, als der Vermieter mit Frau kam und die sahen, was Schönes aus ihrer Wohnung geworden ist (ich machte den Scherz, dass sie, nachdem alles fertig ist, keinen Eigenbedarf anmelden dürften) sprachen wir über eine neue Toilette (die bisherige wird den Umzug nicht überleben) und über meine Umbauvariante 2.

 Nun setzen wir uns am 17.06.13 mit dem Steinsetzer zusammen um nach einer guten Lösung zu schauen. Ich bin mir sicher, dass es meine Lösung sein wird.

Die Rampe wurde zwar nicht mehr angebohrt, aber das eilt ja auch nicht.

 Heute ist Sonntag, der 2.06.13 und ich veränderte den Bericht noch ein bisschen, also mehr Bilder hinein, damit ich den an liebe Menschen verschicken kann, die schon ungeduldig warten … (denn dass mit der Homepage dauert noch ein paar Tage…) um zu sagen:

Ich lebe noch. Ich schicke euch sonnige, windige aber trockene Grüße…

macht es gut und bis bald

Nicole

 

PS: Ihr habt Fragen? Wollt nette Kommentare abgeben? Dann macht es per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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